Mit ‘Wahlen’ verschlagwortete Einträge

Paukenschlag in OÖ: Josef Ackerl wird neuer Landesparteichef der SPÖ

1. Oktober 2009

Nach dem Wahldebakel der SPÖ bei den Landtagswahlen in Oberösterreich ist der langjährige Landesparteichef, Erich Haider, zurückgetreten. „Mit den Beliebtheitswerten von Gebärmutterhalskrebs kann man einfach keine Wahl gewinnen“, erklärt ein Politologe. Sein Nachfolger ist Josef Ackerl, ein junger und dynamischer Poliker, der die Landespartei neu aufstellen soll. Experten sind jedoch skeptisch, ob der 196 – jährige Ackerl dieser Aufgabe tatsächlich gewachsen ist. „Die SPÖ versucht mit Leichengeruch frischen Wind in die Partei zu bringen. Ob das wirklich gelingt, wage ich zu bezweifeln“, meint etwa ein Meinungsforscher.

oetziJosef Ackerl bei einer Pressekonferenz

Die eigene Partei ist jedoch durchaus überzeugt von Ackerl. „Klar, er hat schon mehrere Schlaganfälle hinter sich und kann ohne Windeln nicht mehr das Haus verlassen aber wir zählen trotzdem auf ihn“, meint ein Parteikollege aus OÖ. „Mit Ackerl können wir vor allem Dialyse-Patienten und Scheintote ansprechen, diese Wählergruppen darf man nicht unterschätzen“, so das Parteimitglied weiter. Ackerl selbst hat übrigens große Pläne: In zwanzig Jahren möchte er sich zur Wahl des Bundespräsidenten aufstellen lassen. „Eigentlich wollte ich ja schon nächstes Jahr kandidieren aber ich habe ja noch viel Zeit!“, zeigt sich Ackerl optimistisch.

Althaus tritt zurück: Ist der Deutsche Ski-Verband schuld?

3. September 2009

Der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus, ist laut Medienberichten zurückgetreten.

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,646686,00.html)

Als offizieller Grund werden die starken Verluste der CDU bei den Landtagswahlen in Thüringen genannt. Insider vermuten jedoch einen ganz anderen Zusammenhang: Der wirkliche Grund sei nämlich die Nicht-Nominierung für das Deutsche Ski-Team. Wie Freunde berichten, habe Althaus das ganze Jahr hart trainiert, um vom Deutschen Ski-Verband (DSV) nominiert zu werden. „Er ist nicht nur ein sehr talentierter Skifahrer, auch seine Trainingsdisziplin ist enorm“, meint etwa ein guter Freund von Althaus, der jedoch lieber anonym bleiben möchte, weil er überhaupt nicht existiert.

Die Entäuschung über die Nicht-Nominierung sei demnach so groß, dass er nun all seine politische Ämter niederlegt. Er will sich ganz auf die kommende Winterolympiade konzentrieren, da bleibt einfach keine Zeit für Politik. „Abfahrtsgold zu holen wäre sicher die Erfüllung eines Lebenstraums. Ich bin jedenfalls sicher, dass er das schaffen kann!“, so der Freund abschließend.

Ahmadine-fad: Iranischer Präsident hat keine Lust auf eine Stichwahl!

13. Juni 2009

Man könnte meinen im Iran herrschen niederösterreichische Verhältnisse: Während Oppositionelle von Wahlbetrug sprechen, feiert der amtierende iranische Präsident, Mahmud Ahmadinejad, einen überraschend klaren Wahlsieg.

http://www.orf.at/090613-39294/index.html

Laut offiziellem Endergebnis erreichte der Amtsinhaber mehr als 60% der Stimmen, während sein Herausforderer, Mir-Hossein Moussavi, gerade einmal über 33,8% der Stimmen für sich verbuchen konnte. Dieser will das Ergebnis freilich nicht anerkennen: „Ich trete doch nicht bei einer Wahl an, um nachher nicht gewählt zu werden. Wir sind doch hier nicht in Schweden!“, so der erboste Moussavi. Ein Sprecher der iranischen Wahlbehörde weist alle Manipulationsversuche zurück: Die Wahlen seien zu hundert Prozent korrekt verlaufen, von Wahlbetrug könne keine Rede sein. „Sicher, ein paar Kisten mit Wahlzettel haben wir im Meer versenkt und alle Kandidaten zusammen erreichen mehr als 100% aber das heißt noch lange nicht, dass man hier von Manipulation sprechen kann“, so die Wahlbehörde in einem offiziellen Statement.

Besonders hoch ist der Stimmenanteil für den Amtsinhaber bei den Nutztieren ausgefallen: Bei den Kühen im Iran konnte Ahmadinejad mehr als 90% der Stimmen erreichen, bei den Eseln sollen es sogar an die 98% sein. Internationale Experten zeigten sich durchaus verwundert darüber, dass sich in letzter Sekunde besonders viele Nutztiere zur Wahl registriert haben. “Offenbar hat es Ahmadinejad geschafft, in letzter Minute seine Stammwähler zu mobilisieren“, resumiert ein betrunkener Politologe. Nun wird befürchtet, dass es in den kommenden Tagen zu schweren Krawallen im ganzen Land kommen könnte.

Das Ergebnis im Detail:

  • Mahmoud Ahmadinejad: 62,6%
  • Mir-Hossein Moussavi: 33,8%
  • Barack Obama: 15,4%
  • Mohsen Rezaie: 1,7%
  • Mehdi Karroubi: 0,9%
  • Hubert Gorbach: 0,1%

Schock über die neuen Wahlplakate der FPÖ!

8. Mai 2009

Die Wahlplakate der FPÖ zum aktuellen EU-Wahlkampf sorgen in ganz Österreich für großes aufsehen. Mit Slogans wie „Abendland in Christenhand“ haben sich die Reimemonster der FPÖ lustige Slogans ausgedacht, mit denen der Antisemit von heute bei jeder Wirtshausdiskussion punkten kann. Den Freiheitlichen scheint es wirklich nicht an guten Ideen zu mangeln. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass der FPÖ bei der kommenden Bürgermeisterwahl in Wien dennoch die Sprüche ausgehen, haben wir ein paar Vorschläge für Wahlplakate erarbeitet, die wir an dieser Stelle präsentieren wollen:

FPÖfertig1x

heimatland3

FPÖfertig2x

heimatland4

Die Kandidaten für die ÖH-Wahl: 1) Aktionsgemeinschaft

23. April 2009

ag

„Es gibt nur einen Gott und Wolfgang Schüssel ist sein Prophet!“, so lautet das Motto von Samir Al-Mobayyed, Spitzenkandidat der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG). Der 25-jährige Steirer hält trotz Wirtschaftskrise am Turbokapitalismus fest: „Die Krise hat sicherlich nichts mit dem System an sich zu tun. Weiß doch ein jedes Kind, dass die Sozialdemokraten für die Krise verantwortlich sind und sonst niemand“, meint Al-Mobayyed.

Das Programm der AG für die kommenden ÖH-Wahlen hat es in sich: Man will sich bei einem Wahlerfolg für bessere Studienbedingungen einsetzten. Ein wirklich revolutionäres Wahlziel, das so niemand erwartet hätte. Für Studierende an der Wirtschaftsuniversität fordert die AG zudem eigene U-Bahn Waggons: „Es ist einfach nicht zu ertragen, dass sich Wirtschaftsstudenten die U-Bahn mit Publizistik- und Psychologiestudenten teilen müssen. An ihnen klebt der widerliche Geruch von Arbeits- und Erfolglosigkeit, Studenten der WU sollten mit so etwas einfach nicht konfrontiert werden“, so der Spitzenkandidat der AG.

Auch andere heikle Forderungen will die AG bei einem Wahlsieg umsetzten. So soll es etwa Menschen aus gewissen Bezirken in Wien verboten werden, überhaupt ein Studium zu beginnen. „Warum Menschen aus dem zehnten Wiener Gemeindebezirk überhaupt studieren wollen ist mir ein Rätsel. Diese Menschen sollen sich lieber auf das konzentrieren, was ihnen in die Wiege gelegt wurde: Müll wegräumen und das Gesundheitssystem belasten“, so Al-Mobayyed. Ein besonderes Anliegen ist dem Steierer außerdem die Einführung der Sharia an allen österreichischen Hochschulen. „Ich bin sicher, dass es diesbezüglich ein großes Verständnis unter den Studierenden gibt“, zeigt sich Al-Mobayyed optimistisch.

Weitere Infos unter: http://www.aktionsgemeinschaft.at/