Der österreichische Obama hat es geschafft: Das BZÖ konnte bei den Wahlen in der slowenischen Provinz „Koroška“ einen Erdrutschsieg erringen. Der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler weitet damit seinen Einfluß auf Slowenien aus, was in Ljublijana nicht gerne gesehen wird.

Dörfler zeigt damit, dass er auch den Menschen außerhalb Österreichs Hoffnung vermittelt. „Es reicht eben nicht mit den Menschen einmal in der Woche ein Bier zu trinken, manchmal muss es auch ein Schnaps sein“, erklärt Dörfler seine Wahlkampfstrategie. Der Mastermind hinter dem Wahlerfolg ist neben Dörfler der geniale Uwe Scheuch. Obwohl Scheuch wegen zu schlechter Noten nach nur zwei Jahren von der Sonderschule geworfen wurde, kann er auf eine beeindruckende Karriere in der Politik zurückblicken. „Mein politisches Verständnis habe ich von Jörg Haider geerbt“, sagt Scheuch. Auch andere Talente hat er von dem ehemaligen Kärntner Landeshauptmann geerbt, so verweist Scheuch darauf, dass er selbst nach zwei Flaschen Wein problemlos ein Auto lenken kann.
Die politischen Auswirkungen des Wahlerfolges sind derzeit noch völlig unklar. Glaubt man Gerüchten, so könnte sich die Provinz von Slowenien abspalten und ein eigener Staat werden. „Dann könnten wir endlich unsere eigenen Gesetze machen“, argumentiert Scheuch. „Nicht-Kärntner könnten dann endlich dazu verpflichtet werden, gelbe Armbänder zu tragen. Dies ist ein großer Wunsch von vielen Kärntnern“, so Scheuch weiter.
Doch das ist noch nicht alles: Auch das Verbot von Badeenten steht im Wahlprogramm der Partei ebenfalls ganz oben. Geht es nach dem BZÖ soll außerdem das Alkolimit für Autofahrer auf vier Promille erhöht werden.

