Es hätte kaum schlimmer kommen können für die Partei von Josef Bucher: Die Politik will demnächst ein Solarienverbot für Kinder und Jugendliche beschließen. „Die UV-Bestrahlung in Solarien ist besonders für jüngere Menschen sehr gefährlich“, meint etwa ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Besonders in Österreich erfreuen sich Solarien bei Jugendlichen größter Beliebtheit: „Das zeichnet unsere Jugendlichen ebenso aus wie Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“, so der Sprecher weiter.
Wenig Verständnis für diese Initiative hat das BZÖ. Allen voran Stefan Petzner ist strikt gegen ein Verbot: „Wenn es wirklich soweit kommt können wir unsere Partei auflösen. Man darf nicht vergessen, dass die künstliche Bräune unserer Parteimitglieder für die meisten Menschen das Hauptmotiv ist, uns überhaupt zu wählen!“. Laut einer Umfrage sehen die meisten Jugendlichen einem Verbot gelassen entgegen. „Wenn die das Verbot wirklich durchziehen wollen dann hole ich mir meinen Krebs eben woanders und fange zu rauchen an!“, so einer der Befragten.
Politische Talente sind in Österreich rar, für Tirol trifft dies wohl besonders zu. Dennoch gibt es auch im Heiligen Land einen Politiker, der immer mehr für Aufsehen sorgt. Jetzt wird er sogar schon als neuer Wissenschaftsminister genannt. Es handelt sich dabei um den Schiedsrichter und Landtagsabgeordneten der ÖVP, Konrad Plautz.
Herr Plautz wurde am 16.10.1964 in Tirol geboren. Auf Grund seiner geringen Körpergröße wurde er als Kind sehr oft gehänselt und hatte lange Zeit mit psychischen Problemen zu kämpfen. Für seine Eltern kam der kleine Konrad dennoch sehr gelegen. Wegen seiner besonderen Physis konnte er perfekt als Kerzenständer und Türstopper eingesetzt werden. Bereits in jungen Jahren wollte Herr Plautz unbedingt Schiedsrichter werden, für Menschen mit einer gestörten Psyche übrigens nichts Ungewöhnliches! 1984 erfüllte er sich schließlich seinen großen Traum und legte die Schiedsrichterprüfug in Innsbruck ab. In nur wenigen Jahren machte er internationale Karriere und wurde sogar zum FIFA-Schiedsrichter ernannt.
Im Jahr 2008 entschloss sich Plautz für einen Schritt, den schon viele von Minderwertigkeitskomplexen geplagte Rassisten mit bäuerlichen Wurzeln vor ihm gewagt haben: Er ging in die Politik! Der damalige Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa konnte Plautz davon überzeugen, bei den Landtagswahlen in Tirol für die ÖVP anzutreten. Van Staa bezeichnete Plautz übrigens als „Beispiel für Heimatverbundenheit und Weltoffenheit“. (http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/tirol/1230961/index.do)
Das mit der Weltoffenheit war dann vielleicht doch etwas zu viel des Guten, mit „Negermusik“ kann der Herr Plautz nämlich so gar nichts anfangen. (http://ballesterer.at//?art_id=1016) Doch auch diese Aussage kann die politische Karriere des Konrad Plautz nicht aufhalten. Laut Insidern wird Plautz mittlerweile als neuer Wissenschaftsminister gehandelt. „Das Wissenschaftsministerium wurde von uns immer schon ganz bewußt mit inkompetenten Totalversagern besetzt. So können wir von Fehlern in anderen Ressorts ablenken!“, erklärt ein ÖVP-Mitglied das geniale Konzept.
Deutlich positiver sprechen seine Tiroler ÖVP Kollegen über ihren Abgeordneten. Er wird bereits mit dem Präsidenten der USA, Barack Obama, verglichen. Ob dem Konrad dieser Vergleich gefällt darf jedoch bezweifelt werden, mit „Negern“ hat er es ja bekanntlich nicht so. Wer immer noch nicht von den Fähigkeiten des Konrad Plautz überzeugt ist, der möge sich sein geniales Wahlkampfvideo zu Gemüte führen:
Die gefürchtete Schweinegrippe haut laut Virologen der Universität Wien bereits ganz Österreich erfasst (http://www.kurier.at/nachrichten/1953642.php). Die Zahl der Neuinfektionen sei in den letzten Tagen enorm angestiegen, so die Experten. „Eine Panik ist völlig unbegründet, dennoch fordere ich alle Menschen, die das nächste Jahr noch erleben wollen, auf, sich endlich impfen zu lassen!“, so der Sprecher eines Pharmakonzerns. Den Vorwurf der Geldmacherei will dieser freilich nicht gelten lassen: „In unserer Branche geht es immer nur um das Allgemeinwohl der Menschen, Geld ist für uns doch völlig nebensächlich“, so der Sportwagen-Liebhaber weiter.
Besonders gefährlich ist die Lage offenbar in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Oberösterreich. „In diesen Bundesländern gehört der sexuelle Verkehr mit Nutztieren leider zum Alltag. Es ist wirklich kein Wunder, dass die Zahl der Neuinfektionen in diesen Gebieten enorm hoch ist!“, so ein Virologe. Ein Bürgermeister aus dem Tiroler Oberland, der lieber anonym bleiben möchte, rechtfertigt sich: „I bin mit meim Schweinderl jetzt drei Johr verheiratet. Sull i jetzt mit meiner eigenen Frau kan Sex mehr hobn oder wos?“. Experten befürchten nun, dass die Zahl der Schweinegrippe-Fälle in den nächsten Wochen weiter steigen könnte.