Sensationelles Gemeinschaftsprojekt der Vereinten Nationen beschlossen. Die Republik Bulgarien soll in den kommenden Jahren flächendeckend mit Sand zugeschüttet, und somit zum größten Strand der Welt umfunktioniert werden. Das wurde in einer UNO- Sondersitzung besiegelt, nachdem man sich auf das unnötigste aller Länder geeinigt hatte.
In einer Volksabstimmung hat sich nur knapp die Mehrheit der Bevölkerung gegen das Projekt ausgesprochen, 49 Prozent antworteten mit „Ist mir egal“. Allerdings wird die Volksabstimmung ohne Wirkung bleiben, glaubt man den Worten des bulgarischen Ministerpräsidenten und Chef der Sozialistischen Pferd und Huf Partei Sergei „Backdoor Beauty“ Stanischew: „Volksabstimmungen sind was für Länder, die eine Verfassung haben. Wir halten uns nicht mit solchen lächerlichen Lappalien auf. Wenn die uns zuschütten wollen, sind wir die letzten, die sich darüber aufregen“.
Ein willkommener Nebeneffekt sei außerdem die mit dem Projekt einhergehende Beseitigung des Tanzbärenproblems, was in den letzten Jahren trotz Massenerschießungen und totalitärer Überwachung nicht in Griff zu bekommen war.

