Am Donnerstagabend versammelten sich mehr als 3.000 Menschen vor dem Parlament, um für Zivilcourage, kulturelle Vielfalt und gegen die Frisur von Julius Meinl V. zu demonstrieren.
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Unter den Demonstranten befanden sich auch zahlreiche Prominente aus Kunst und Politik. Neben Ewa Glawischnig und Laura Rudas wurde auch der Musiker Tony Wegas gesichtet. Dieser wurde jedoch verhaftet, nachdem er mehrfach versucht hatte, die Handtasche von Ulrike Lunacek zu stehlen. Die vielen Demonstranten kamen aus allen Gesellschaftsschichten, dennoch dürften einige nicht ganz begriffen haben, worum es bei der Aktion eigentlich geht: „Echt toll diese Aktion mit den Fackeln, aber wann gehen wir jetzt endlich Synagogen anzünden?“, so ein älterer Herr. Sichtlich gerührt von der Aktion war vor allem der Abgeordnete Peter Westenthaler: „Es ist wirklich tief beeindruckend, wieviele Menschen für den Westenthaler-Petzi auf die Straße gehen. Die Leute haben offenbar begriffen, dass es sich bei meiner Verurteilung um einen Justizskandal der Sonderklasse handelt. Dafür bin ich allen sehr dankbar, sogar den Schnittlauchfressern von den Grünen!“.
Schlagworte: Demonstration, Lichterkette, Peter Westenthaler, Satire, Tony Wegas, Wien
6. November 2009 um 3:22 |
Sowas finde ich immer wieder beeidruckend!!